Sandro Botticelli

Botticelli
Botticelli

Typ: Beetrose
Blütenfarbe: lachsrosa
Blütengröße: 7-8 cm
Blütenform: gefüllt
Duft: zart
Blühdauer: öfter blühend
Blühfreude: gut

Höhe in cm: 60-80
Wuchs: gut verzweigt, buschig
Laub: hellgrün, glänzend
Gesundheit: robust
Winterhärte: winterhart
Züchter: Meilland (F)
Jahrgang: 2004
Stck. pro m2: 5-6

Botticelli
Botticelli

Sandro Botticelli

wurde am 1. März 1445 in Florenz geboren. Er hieß eigentlich Alessandro di Mariano Filipepi und war ein italienischer Maler und Zeichner der frühen Renaissance. „Botticelli“ wurde im Florentiner Arbeiterviertel Ognissanti als jüngster Sohn des Lohngerbers Mariano di VanniFilipepi geboren. Der Spitzname Botticello (von botticello „Fässchen“) stammt von seinem Bruder Giovanni .

Sein ganzes Leben blieb er der Stadt Florenz verbunden. Er wurde Lehrling eines Goldschmiedemeisters, stellte aber bald fest, dass er mehr Interesse an der Malerei hatte. Ab 1464 wurde er für drei Jahre Schüler der in Prato gelegenen Werkstatt des damals berühmtesten Malers Filippo Lippi (1406–1469). Zwischen 1465 und 1470 fertigte Botticelli eine Reihe von Madonnenbilder an, darunter die Madonna mit Kind und zwei Engel, gefertigt zwischen 1468 und 1469. In diesen Frühwerken zeigen sich deutlich die Einflüsse seines Lehrmeisters Lippi, aber auch der robustere Stil der beiden damals führenden Maler in Florenz, Antonio Pollaiuolo und Andrea del Verrocchio.

1470 eröffnete Botticelli seine eigene Werkstatt. Im selben Jahr erhielt er von Tommaso Soderini den Auftrag, ein Bild der Tapferkeit (Fortitudo) zu malen, um damit die Reihe der Tugenden zu komplettieren. Diese Reihe wurde für das Gericht im Palazzo del Mercanti gefertigt. Wiederholte Kontakte mit den Medici und die besondere Förderung durch Lorenzo de’Medici gewährten ihm politischen Schutz, sicherten ihm kontinuierlich öffentliche Aufträge für die nächsten 20 Jahre – unter anderem auch durch Lorenzo di Pierfrancescode’Medici – und boten ideale Voraussetzungen für die Schaffung zahlreicher Meisterwerke. Botticelli war als Porträtmaler in seiner Vaterstadt bekannt und beliebt.

Zwischen 1481 und 1482 wurde Botticelli gemeinsam mit anderen Künstlern von Papst Sixtus IV. nach Rom berufen, um die neu errichtete Sixtinische Kapelle mit großen Wandgemälden, welche Ereignisse aus dem Leben Jesu und des Moses darstellen, sowie mit Porträts früherer Päpste zu schmücken.

Nach 1500 konnte Botticelli, möglicherweise wegen einer Behinderung, nicht mehr selbst malen, während seine Werkstatt weiter arbeitete. Vasari beschreibt den Künstler im Alter als einen verarmten Mann, der auf Krücken durch die Stadt humpelte. Dieses möglicherweise subjektiv gefärbte Szenario, das Vasari zeichnet, ist jedoch nicht anhand anderer Quellen zu beweisen.

Er wurde am 17. Mai 1510 in Florenz zu Grabe getragen.